Arbeitsstellenzaun

Zaun mit Zukunft
Spezialfirma stellt neue Baustellenabsperrung vor

Nichts weniger als die Zukunft des Bauzauns hat die Spezialfirma B.A.S. (Bausellen- Absperr- Service) am Dienstag in Arnum präsentiert. Vor mehr als 30 Vertretern von Kommunen, Straßenbaubehörden, Üstra und ADAC, also der versammelten Expertenschaft, stellte die Spezialfirma, die in der Branche einen guten Ruf hat, ihr neues Projekt vor: den B.A.S.- Arbeitsstellenzaun. Etliche Fachleute zeigten sich überzeugt: "Auf jeden Fall ein Gewinn", urteilte der stellvertretende ADAC-Vorsitzende, Burkhard Scheunert.

Firmengründer Werner Sporleder pries überschwänglich die Vorteile des neuen Systems an: Anders als die herkömmlichen Leitbaken, Absperrschranken oder gar Flatterbänder wirke das B.A.S.- Modell "akkurat wie ein Gartenzaun". 

Er biete Sicherheit durch "höchstmögliche Sichtbarkeit", schließe Baustellen regelrecht ab, schütze somit vor allem Kinder und Hunde, ermögliche in Quer- und Längsrichtung die Anbringung von Warnleuchten und verfüge zudem sogar über eine Tastleiste für Sehbehinderte. Die Konstruktion sei stabil bis mindestens Windstärke 8, der nicht leitfähige Kunststoff verhindere noch dazu Funkenbildung.

 


Mit Sicherheit: Werner Sporleder von der Firma B.A.S. stellt den neuen Bauzaun vor.

Was kann man noch mehr verlangen von einem Zaun? Nichts, meinte der Laie. Aber die Fachleute hatten schon noch ein paar Fragen. Wie es mit der Brennbarkeit stehe, welche Farbe die Rückseite habe und ob es noch höhere Modelle gebe? Die meisten Experten aber zeigten sich überzeugt, dass der Arbeitsstellenzaun eine Zukunft hat am Bau.


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Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) vom 03.03.2004